Blog post #25: Wie man Mut kultivieren kann

„Wenn man etwas haben will, das man noch nie gehabt hat, so muss man etwas tun, das man noch nie getan hat“. (Peseschkian)

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Ja, ums Tun komme ich nicht herum. Doch um ins Tun zu kommen – dafür hilft ein fruchtbarer Boden (und der kann ich selbst für meine Ideen sein, indem ich ihnen zum Beispiel Raum gebe) und ein nährendes und bestärkendes Umfeld (das seid nicht zuletzt ihr!).

Als ich FreundInnen vor ein paar Monaten von meinen Ideen und meinem Plan erzählte, ein gemeinschaftsgetragenes Projekt ins Leben zu rufen, kam die Frage: „Was fehlt denn jetzt also noch zur Umsetzung?“ Nach Monate langer, teils sogar Jahre langer Ideen-Reifung, sowie einige Konzeptversionen bereits zu Papier gebracht, war meine Antwort: „Wohl eigentlich nur Mut“. Mut, es einfach zu machen. In die Tat umzusetzen. Zu realisieren. Mut, sich zu TRAUEN.

„Daran hat´s ja bis jetzt auch nicht gescheitert!“

Eine Aussage eines Freundes, die nachwirkte. Eine Aussage, die ausWIRKT. Eine Aussage, die Auswirkung hat. Sonst würde ich diese Zeilen hier nicht schreiben. Es wird mir etwas zugetraut. ZuTRAUEN, VerTRAUEN…wird zu sich TRAUEN.

Das kleine Energie geladene Samenkorn – einer mir selbst noch nicht ganz bekannten Pflanze – das lange tief und fest drINNEN im Boden steckte und langsam aber stetig keimte, erhielt die fürs Wachstum notwendigen Regentropfen in den letzten Monaten. Immer wieder. Von AUSSEN. Das Samenkorn hat angefangen zu sprießen, und was bis dahin nur unter der Erde war, hat sich an die Oberfläche getraut – und ist nun am Wachsen.

Auf Bodenfruchtbarkeit, das weiß ich mittlerweile, können wir durchaus selber achten. Sowie wir auch bestärkende Umfelder, nährende Kontexte, gemeinsam kreieren können. Für einander und miteinander. (Wieder) selbst Verantwortung übernehmen.

Je nachdem, in welcher Klimazone und in welchem Boden ein Samenkorn liegt, welchen Umständen es ausgesetzt ist, gedeiht ein Pflänzchen schneller oder langsamer heran. Doch: Das Potential des Samenkorns ist da.

Regeneration von Böden, von Vielfalt, was sich nicht zuletzt auch aufs Klima auswirkt, ist mir ein Herzanliegen. Meine Motivation für mein Tun. Weswegen mit Dezember 2020 das gemeinschaftsgetragene Projekt „Ich KANN, ich KANN was DU auch KANNST…“ beginnt, sowie für jeden Teilnehmenden am Hof Lebensberg diesen Winter ein Baum gepflanzt wird. (Bis 7.12. kann man noch „Gemeinsam Zukunft pflanzen“ hier unterstützen)

Ich träume von blühenden, bunten Blumenwiesen und inspirierenden Waldgärten. Ich träume von gelebter Vielfalt. Und Du?

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„Tausch ein bisschen Mut gegen tolle Absicht“ … „Komm schon trau dich“

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Danke A, C, H & J, M, T, L, J, A, L, M, D, und einigen mehr, fürs Zu-, Ver- und einfach TRAUEN.

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